GHC 7.6 auf Mac OSX Lion installieren

Heute musste ich mal wieder GHC 7.6 und cabal-install auf eine Mac installieren. Ich möchte hier nur kurz meine Vorgehensweise dokumentieren:

GHC installieren

Folgende Befehle laden und installieren GHC:

Hinweis: Möchte man ein eigenes Ziel-Directory für die GHC-Binaries wählen, geht das per ./configure --prefix=(hier der pfad)

cabal-install installieren

Folgende Befehle laden und installieren cabal-install (1.16.0)

 

Was ist Virtualisierung

Seit Mitte letzten Jahres beschäftige ich mich intensiv mit Virtualisierung. Es fing mit der Virtualbox an und ist derzeit bei zwei Xen Servern auf denen verschiedene Windows Server Versionen laufen. Damit teste ich Desktop Virtualisierung. Als IT-Schüler bekomme ich kostenlosen Zugriff auf die meisten MS Systeme.
In der Zeit haben mich viele Freunde gefragt, was eigentlich Virtualisierung ist und wer so einen Mist braucht.

Es gibt noch heute in der IT-Welt ein großes Problem: Viele Applikationen wollen unterschiedliche Systeme: Warenwirtschaftssysteme erwarten irgendein Windows, Webserver sind aber gerne auf einem Linuxkernel. Da ist immer das Problem, dass man zwei Server braucht, Hard- und Softwareseitig. Das ist teuer und uneffizient. Zwei Server fressen den doppelten Strom, benötigen doppelte Kühlung, haben die doppelten Anschaffungskosten und langweilen sich.
Dagegen hilft Virtualisierung.
Der sogenannte Hypervisor, das ist die Virtualisierungssoftware, setzt entweder direkt auf der Hardware auf (z.B VMware ESXi) oder ist ein normales Program in einem bereits installierten Betriebssystem (z.B. VMware Server, Virtualbox). Dieser Hypervisor teilt die Hardware auf. Mit ihm ist es möglich, aus einem Hostsystem mit beispielsweise einem vier Kern Prozessor, 16GB RAM und einer Terrabyte Festplatte zwei Server mit je zwei Kernen, 8GB RAM und 500GB Festplatten Speicher. Jede Kombination ist möglich. Wieviele verschiedene virtuelle Maschinen möglich sind, hängt vom Hypervisor und der, falls vorhanden, Lizenz ab.

Der Hypervisor teilt einen realen Host also in mehrere virtuelle Guests auf. Es ist also möglich, mehrere Betriebssysteme auf ein und der selben Hardware zu installieren. Jeder Guest kann ein eigenes Betriebssystem bekommen. So können zum Beispiel das genannte Warenwirtschaftssystem und der Webserver friedlich nebenher laufen.
Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Server ganz einfach auf einen neuen Host umziehen können. Dazu müssen, wenn überhaupt, die Guests nur exportiert werden und auf dem neuen Host wieder importiert werden. Voraussetzung dafür ist nur, dass der Hypervisor entweder der gleiche ist, oder ein Konverter verfügbar ist.
Es gibt neben der herkömmlichen Server Virtualisierung mittlerweile auch Applikationen- oder Desktopvirtualisierung.
Bei der Applikationenvirtualisierung wird für den Benutzer kein ganzer Server virtualisiert, sondern nur eine einzelne Applikation wie z.B. Word. XenApp von Citrix ermöglicht das.
Die Desktopvirtualisierung stellt dem Benutzer einen eigenen Desktop zur Verfügung. Der Benutzer kann sich über einen Miniclienten auf seinen eigenen Desktop verbinden. Das ist mit einem Terminalserver vergleichbar, allerdings hat der Benutzer hier einen komplett eigenen Desktop und nicht nur eine Sitzung. Das ermöglicht XenDesktop ebenfalls von Citrix. Hierzu werdet ihr bald aber mehr erfahren.
Das neumodische Cloudcomputing basiert ebenfalls auf Virtualisierung. Hier ist es wichtig Hardware immer an den derzeitigen Bedarf angepasst zur Verfügung zu stellen. Virtualisierung eignet sich dafür natürlich hervorragend. Voraussetzung dafür ist ein Hardwarepool.

 

Review: Snaptu App

Hallo zusammen,

nach langer Zeit hört ihr nun mal wieder was von mir 😉

Gestern war ich auf der Suche nach einer App zum twittern für mein Handy (Samsung GT S5230 Star), ich habe sehr lange die Ergebnisse von Google durchstöbert wo ziemlich viel unbrauchbares dabei war, doch dann bin ich in einem Forum auf eine App namens Snaptu gestoßen. Darauf hin habe ich die Website vom App Entwickler aufgesucht und mir ein paar Screenshots und Videos zu der App angesehen, die mir sehr gefallen haben. Ich habe mir dann die App geladen und installiert, was überraschend einfach ging, da ich es gewohnt war Java Applets über ein Programm namens LiteFTP zu installieren wo man dann über einen sehr umständlichen weg die App freigeben muss damit das Handy sie erkennt. Doch dieses mal musste ich nur mit meinem Handy auf die download Seite von Snaptu gehen, dort kam dann eine Meldung die ich bestätigen musste und die App wurde installiert.

So nun zur App:

Wie schon oben gesagt ich benutze die App hauptsächlich zum twittern, man kann damit allerdings auch viele anderen Sachen machen z.B. kann sie auch für Facebook und Flickr benutzen, sie hat einen Feed Reader, einen Weatherchannel, Underground Pläne von London und vieles mehr. Es sind quasi mehrere Apps in einer verbaut.

Snaptu Menü

Auf diesem Bild ist das Hauptmenü von Snaptu zu sehen. Unter Einstellungen kann man es beliebig anpassen, z.B. Apps hinzufügen oder entfernen.

ansicht der Twitter App

In diesem Bild ist das Menü der Twitter App zu sehen. Die Beiträge habe ich aus Datenschutzgründen mit weiß übermalt. Ich persönlich finde die Twitter App von Snaptu sehr gut, da sie recht schnell ist und ein nettes User Interface hat. Die Facebook App ist fast genau so aufgebaut nur halt in Facebook farben.

Im großen und ganzen gefällt mir diese App sehr gut, da sie sehr schnell arbeitet, ein nettes Layout hat und auf fast jedem Handy was Java unterstützt klappt.

Wenn ihr die App auch haben wollt könnt ihr sie auf  http://snaptu.com/ downloaden, dort könnt ihr euch auch noch einige Videos und Screenshots mehr ansehen. Zum direkt download müsst ihr einfach mit eurem Handybrowser auf http://m.snaptu.com/ gehen dort werdet ihr dann Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Die App ist absolut kostenlos, also keine Angst es fallen nur die Internet kosten an wenn ihr keine Flat habt

Ich hoffe euch hat mein Review gefallen. Falls ihr fragen haben solltet schreibt sie einfach in die Kommentare rein 😉

Gruß

Buster

 

VMware ESXi 4

Hallo,
grade hab ich für BTHost auf unserem Hetzner Server ESXi installiert, nachdem ich es ja schon gestern für BattleFright gemacht habe.
Hat super geklappt, ein schönes System, sogar die Netzwerkconfigs waren spielend einfach gemacht. Endlich kein Rumgebastle mehr mit VMware Server 2. Gut, das ist dann jetzt auch 15 € im Monat teurer (Flexi-Pack), dafür klappt das gut, das Flexi-Pack hätte ich sowieso bald gebraucht.
Connecten kann man leider nur unter Windows, dafür braucht man den „VMware vSphere Client 4.0“, der auch schön einfach zu bedienen ist.
Sonntag zieht BTHost dann endlich wieder auf den Server, dann sollten alle Probleme gelöst sein.
Dann setz‘ ich auch mal, wenn ich denn dann noch Zeit habe, einen ESXi in einer VM auf, damit ihr euch das mal ansehen könnt. Ist quasi ein Betriebssystem nur auf virtualisierung ausgelegt, ähnlich wie Xen.
Xen wollte ich nicht benutzen, ich bin VMware gewohnt und wechsle nur ungerne etwas, das schon funktioniert.

Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Fragen könnt ihr ruhig stellen.

 

Firefox alias Speicherfuchs

Wer kennt das nicht? Einen Blick in den Taskmanager genügt um zu sehen, dass ein lange laufender, mit vielen Erweiterungen beschmückter und mit vielen Tabs bestückter Firefox ordentlichen Speicherhunger hat. Bei mir sind’s aktuell 350MB (!). Teilweise „verschwendet“ Firefox den Speicher einfach, um diese „Verschwendung“ zu unterdrücken müssen wir wieder den Browser öffnen und about:config in die Adressleiste eingeben. Weitere Schrittte:

  1. „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“ Drücken (falls erscheint)
  2. browser.sessionhistory.max_total_viewers unter Filter eingeben und diesen Wert dann auf 0
  3. Das Gleiche gillt für: browser.cache.disk.capacity (browser.cache.memory.capacity in älteren Versionen) Diesen Wert auf: 32800 pro Gigabyte Arbeitsspeicher stellen, bei einem Gigabyte Arbeitsspeicher also auf 32800
  4. Firefox neustarten

Das war’s schon, jetzt sollte euer Firefox bis zu 70MB weniger Arbeitsspeicher futtern.

 

Firefox tuning

Firefox ist schnell. Aber Firefox kann noch schneller! Und genau dem bin ich heute nachgegangen und habe nun eine Anleitung für euch zusammengefasst. Wichtig: Diese Anleitung macht nur bei DSL-Anschlüssen und modernen PCs sind 😉

  1. Neuen Tab öffnen und about:config eintippen, mit Enter bestätigen
  2. Oben in die Suchleiste network.http eingeben
  3. Um einen Wert zu ändern muss man einen Doppelklick auf ihn machen:
  4. Ändere network.http.max-connections auf 96
  5. Ändere network.http.max-connections-per-server auf 16
  6. network.http.max-persistent-connections-per-proxy auf 8
  7. network.http.max-persistent-connections-per-server auf 4
  8. Doppelklick auf network.http.pipelining damit es sich auf true stellt
  9. network.http.pipelining.maxrequests auf 100 stellen
  10. per Doppelklick network.http.proxy.pipelining auf true stellen
  11. Nun einen Rechtsklick auf die freie Fläche unter den Einträgen machen, dann auf Neu -> Integer klicken im Untermenü
  12. nglayout.initialpaint.delay als Name eingeben, 0 als Wert
  13. Firefox neustarten

Jetzt fühlt sich der Firefox schon um einiges Schneller an, oder? 🙂