Dockerimage für GHC7.8 und GHC7.6

Ich habe heute ein Dockerfile für GHC7.8 bzw. GHC7.6 mit Cabal 1.20.0.1 auf Ubuntu 14.04 (LTS) geschrieben. Die Dockerfiles selbst liegen auf Github und die Images werden per „trusted builds“ automatisch ins Docker Index hochgeladen (GHC7.8, GHC7.6).

Aufbauend auf diesem Image kann man nun zum Beispiel Dockerfiles für seine eigenen Haskell-Projekte schreiben. Ich zeige das kurz an einem Beispiel, dem funblog.

Das Image kann man dann mit

bauen, wobei man eine Datei blogConfiguration.cfg im gleichen Verzeichnis benötigt. (Vorlage dafür ist auf github) Danach kann man den Blog mit

starten und unter

aufrufen.

 

Linux: Einfaches Backup-Script

Heute möchte ich mein einfaches „Backup-Script“ für Linux-Rechner vorstellen. In meinem Szenario muss ich eine MySQL-Datenbank und ein paar Verzeichnisse sichern. Die Sicherungskopie möchte ich dann verschlüsseln und auf einen anderen Rechner laden.

Zunächst logge ich mich auf dem Rechner ein, auf dem ich Daten sichern will. Wenn ich noch keinen öffentlichen SSH-Schlüssel habe, lege ich einen neuen an (kein Passwort für den Schlüssel vergeben!):
ssh-keygen -t rsa

Diesen kopiere ich dann auf den Rechner, der die Sicherungskopien speichern soll:
ssh-copy-id benutzer@backup.agrafix.net

Nun lege ich eine neue Datei an, die den Verschlüsselungsschlüssel enthält:
openssl rand -base64 512 > key.txt

Jetzt zum eigentlichen Script:

Um ein Backup wieder einzuspielen, muss die entsprechende .tar.gz Datei zurück kopiert werden, und kann dann mit

openssl enc -in $1 -kfile key.txt -aes-256-cbc -d | tar -zxvf -

entpackt werden.

 

Zippyshare Downloads automatisieren

Zur Zeit arbeite ich an einem Downloadmanager, der alle gängigen Download-Seiten unterstützen soll. Neulich hat zippyshare.com etwas eingebaut um genau diesen „automatischen“ Downloads einen Riegel vorzuschieben: Der Download-Link wird jetzt per JavaScript „verschlüsselt“. Ich werde jetzt hier keinen Beispiel-Zippyshare-Downloadlink posten, das findet man mit etwas googlen schnell selbst 😉

Nun möchte ich erläutern, wie ich den Download-Link automatisch auslese:
Zuerst entnehme ich der Seite per Regulärem Ausdruck die benötigten JavaScript Variablen:
xHTML-Code der Stelle

Regexp zum auslesen

Nun muss die Variable „zipdata“ evaluiert werden. Dies mache ich wie folgt:

Nun muss ich die Funktion nur noch mit den obigen Werten aus meiner RegExp aufrufen, die JavaScript Variable „fulllink“ anpassen und aufrufen:

Das war’s auch schon. Alle Source-Codes sind in AutoIT. Natürlich ist _JSParse kein funktionierender JavaScript Parser, sondern einfach nur eine Funktionssammlung die eben diesen Zippyshare-JavaScript-Haufen evaluieren kann 😉

Der obige Source-Code darf natürlich verwendet, verändert und verteilt werden, ich bitte legendlich um einen kleinen Hinweis auf den Ursprung (http://www.agrafix.net).

 

Agrafix.net in neuem Design

Lange hat sich www.agrafix.net in gleichem Design präsentiert, deshalb war jetzt Zeit für etwas neues. Im Grunde habe ich ein neues Design für die Seite erstellt, die Referenz-Icons vereinheitlicht und auf der Startseite werden nun die letzten 3 Blogbeiträge angezeigt. Wie gefällt euch das neue Design?

Besuche www.agrafix.net

Wärend der „Umstellung“ bin ich natürlich auf ein paar interessante Dinge gestroßen:

1) Die SQL, die es ermöglicht die letzten Blogbeiträge aus einem WordPress auszulesen:

2) Außerdem noch ein Tipp für alle xHTML+CSS-Designer: Um ein komplettes DIV zu verlinken habe ich folgenden Code genutzt:

CSS:

xHTML:

Das war’s auch schon 😉

 

Facebook: Like

Seit kurzem ist es dank neuen Facebook-Schnittstellen möglich auch Webseiten, Beiträge und Ähnliches zu „Liken“ („Gefällt mir“). Auch als Blogger sollte man von diesem profitieren, da man dadurch anderen die Möglichkeit gibt für eure Beiträge Werbung zumachen, denn wenn ein Leser bei eurem Beitrag auf „gefällt mir“/“like“ klickt, wird auf seinem Profil angezeigt „Mister XYZ gefällt ‚Facebook: Like'“.

Für die „faule“ WordPress Gemeinde gibt’s da ein wunderbares Plugin, welches sich Facebook Like nennt. Dieses muss man sich einfach Installieren und dann konfigurieren. Viel Spaß damit!

 

Crawler – eine „Gefahr“?

Letztes Jahr im Herbst ging „SchülerVZ“ durch die Presse – persönliche private (?) Daten wurden von Crawlern „geklaut“. Und jetzt ist es wieder passiert (siehe hier), wieder sind Millionen von Daten geklaut worden. Das ganze ging eigentlich relativ problemlos – ein Crawler bewappnet mit der entsprechenden RegEx krabbelte durch die Seiten von 1,6 Millionen Nutzern. Gehindert werden sollte der Crawler von einer „Klicksperre“, die ein maximum von Klicks pro Zeiteinheit erlaubt. Doch dies umging der Crawler ganz ohne Probleme – der Programmierer legte einfach 800 SchülerVZ-Accounts an, die parallel benutzt werden konnten. SchülerVZ hatte zuvor die Captchas wieder ausgebaut und hatte somit mehr oder weniger alle Tore zu ihren Daten offen – abgesehen von den Daten jener, die sie nur für den Freundeskreis einsehbar gemacht hatten.

Nun kann man sich Fragen ob Crawler eine Gefahr für die eigene Privatsphäre sind oder einfach nur harmlos Daten sammeln. Denn Crawler durchforsten nicht nur „normale“ Seiten, sondern das ganze Internet und dessen Soziale Netzwerke. Die Daten werden dann abgespeichert und auf irgendwelchen Archiv-Servern gespeichert. Google zum Beispiel nimmt riesige Mengen an Daten in seinen Cache auf – das heißt selbst wenn diese vom ursprünglichen Server gelöscht wurden kann man sie noch einsehen. Andere Crawler erstellen jeden Monat einen „Schnappschuss“ von einer Webseite und archivieren ihn dann. Daten die einmal im Internet sind, bleiben dort wohl for eine (wenn auch) begrenzte „Ewigkeit“.

Es gibt dank verschiedensten Crawlern schon Suchmaschienen, die nach Informationen über Personen suchen. Und wenn in dessen Datenbanken jetzt noch Daten aus Sozialen Netzwerken wie etwa Bilder, Vorlieben oder Lebensweise kommen, dann kann jeder (!) im Internet alles über eine wildfremde Person erfahren. Bei einem Bewerbungsgespräch würde es dann nicht mehr „Hallo Herr Crawlerman, erzählen Sie von sich“ sondern „Hallo Herr Crawlerman, ich habe gehört sie trinken viel Alkohol, sind sehr freizügig und ihre Freundin hat sie wohl grade verlassen?“ heißen. Ist das wirklich wünschenswert?

In dieser Hinsicht denke ich sind Crawler eine Gefahr für die Privatsphäre des Einzelnden, allerdings sehr nützlich um andere Daten zu erfassen und zu durchsuchen. Man müsste eine Lösung finden, Crawler effektiv aus der „Cyber-Privatsphäre“ herauszuhalten, und man muss die Betreiber von sozialen Netzwerken dazu zwingen schärfere Maßnahmen in Hinsicht auf Privatsphäre zu ergreifen.

 

Das iPad Board

Liebe Leser,

jeder der von euch uns im Twitter (@agrafix / @agrafixblog) verfolgt weiß vielleicht von unserem neuem Projekt „iPad Board“ – das iPad Forum für die deutsche Fan-Community. Zu finden ist dies unter www.ipad-board.net. Da das iPad leider noch nicht auf dem Markt ist, denkt ihr euch vielleicht: Warum soll ich mich dann in einem iPad Forum anmelden? Deshalb möchte ich kurz erläutern worum es momentan im iPad Board geht – später soll man sich dann natürlich über Erfahrungen und Tipps mit dem iPad und rund ums iPad austauschen. Im Moment diskutieren wir zum Beispiel darüber welches iPad man sich kaufen sollte oder welche iPhone Apps auf dem großem iPad Display noch viel hilfreicher sind oder mehr Spaß machen. Außerdem ist zum Beispiel eine kleine Debatte über den Preis des iPads in Deutschland entstanden, da der Preis ja bekanntlich erst in den USA bzw. in US-Dollar feststeht. Zuletzt möchte ich noch erwähnen das auch technische (bereits bekannte) Aspekte diskutiert werden und gehofft wird das das iPad noch eine iSight Kamera bekommt 😉 Insgesamt ist bei uns also für jeden Apple Fan was zu finden!

Schaut bei uns vorbei, diskutiert mit unter www.ipad-board.net!

Ich freue mich über euren Besuch,
Agrafix

 

Linux is for communists

Hach, was bin ich doch froh, dass die Dummheit noch nicht ganz auf dieser Welt augestorben ist.
Wie sonst könnten wir über die Ultrarechten der USA lachen?
Ich bin eben zufällig über einen Artikel eines „Kollegen“ aus dem Jahr 2006 gestoßen.
Der Autor des Artikels ist der Ansicht, wir Eurpäer würden die amerikanische Computer Branche hassen und versuchen mit Linux die Kontrolle über die amerikanischen Computer zu erlangen.

Like all the greatest American engineering, it’s an example of innovation that makes a growing group of European and Chinese hackers jealous. They hate our lead in computing technology and will stop at nothing until they have control of all of our computers. I’m talking about a project called ‘Linux’, something you may not have encountered, but might do some day.

Wie alle genialen amerikanischen Erfindungen, ist es ein Beispiel für eine Innovation, die eine größerwerdende Gruppe von europäischen und chinesischen Hackern eifersüchtig macht. Sie hassen unsere Führung der Computer-Technologie und werden mit nichts aufhören, bis sie die Kontrolle über all unsere Computer haben. Ich rede über ein Projekt mit dem Namen „Linux“, manche haben vielleicht schon von gehört, andere werden vielleicht noch von hören.

Ich möchte jetzt nicht weiter auf den Artikel eingehen, das wurde ja schon wunderbar gemacht.
Der Blog wird bei mir im FF 3.6 schlecht formatiert angezeigt, warum das so ist, weiß ich nicht, spielt auch keine Rolle, passt für mich irgendwie aber auch zu den netten Autoren dort.
Jedenfalls, rechts hab ich dann noch schnell einen Link mit dem Titel Ubuntu gesehen.
Da geht es weiter mit der Linux-Hetze.

It looks almost exactly the same as the previous version lacking any of the visual style, reliability and advanced features of the industry standard Windows Vista.

Es sieht ganz danach aus, als fehle jeder visuelle Style, jede Zuverlässigkeit und alle erweiterten Features des Standards der Industrie: Windows Vista.

Ganz ehrlich? Ich sehe das genau andersrum.

We decided to look under the hood of Linux to see if this ‘Samizdat’ operating system concealed any notable secrets. According to the anonymous ?.t.xt? file that came with the disk this OS had a new feature called ?Completely Fair Scheduler? – after a great deal of research we were able to conclude that this was an attempt to bring the principles of Marxism onto your PC. The Linux nerds are upset that some people have faster computers than others, so this new feature takes processing power from fast computers and donates them to people who have slower computers.

Wir haben uns dazu entschieden, einen Blick unter die Haube dieses „Samisdat“-Betriebssystemes um zu sehen, ob es irgendwelchen verborgenen Geheimnisse hat. Nach der beiligenden anonymen „t.xt“-Datei, hatte das BS ein neues Feature namens „Completely Fair Scheduler“ – nach etwas Nachforschung waren wir in der Lage daraus zu schließen, ist das ein Versuch, die Prinzpien des Marxismus auf den PC zu bringen. Die Linux Nerds sind darüber aufgebracht, dass manche Leute schnellere Computer als andere haben, dieses neue Feature nimmt Rechenleistung von schnellen Computer und spendet sie zu Leuten, welche einen langsamen Computer haben.

Jetzt dreht er völlig durch, angeblich hat er sich ja informiert. Blöd nur, dass CFS was komplett anderes ermöglicht.

Finally we notice that Ubuntu Linux is the first OS to come bundled with software that runs Bit-torrent: As we previously reported this is software used by European pirates to rip off American industry and steal bandwidth from telcos to distribute porn. Once again we should compare Window’s sensible bundling strategy, in which only basic system tools such as a web-browser are integrated into the core-operating system. What on earth possessed the Linux kernel developers to add ?low-level? support for BitTorrent, unless of course this is a European plan to incriminate us all.

Außerdem bemerkten wir, dass Ubuntu Linux das erste Betriebssystem ist, in das direkt BitTorrent-Software gepackt ist: Wie wir vorher schon berichtet haben, wird diese Software von Europäischen Piraten benutzt um die amerikanische Industrie zu schädigen und um Bandweite zum Veröffentlichen von Pornos zu stehlen. Wieder einmal sollten wir Windows sensible Software Strategie betrachten, dort werden nur Tools wie ein Webbrowser direkt in das Kern-System integriert. Was hat die Linux Kernel Entwickler dazu gebracht, „low-level“ Support für BitTorrent zu betreiben?

Und wieder die bösen Europäer mit ihrem bösen BitTorrent.

So, jetzt aber genug Zitate.

Witzig finde ich übrigens, dass der Server tatsächlich noch immer unter Linux läuft. Auch die kleine Liste mit den Präsidentenkandidaten ist nicht ganz unlustig.
Ich starte gleich meinen PC mit dem Betriebssystem der UK-Terrorzelle Canonical und schau auch mal auf unserem Server mit dem selben OS vorbei.


Ergänzung:

Wow, er benutzt also auch Pidgin als Messenger! Dieser böse linke Terrorist!
Man sehe sich die Schnellstartleiste an.

Our blog (the one you are reading right now) is hosted on windows vista.

Es gibt eine Windows Vista Server Edition? Echt?

Ich hab noch schnell die Zitate grob übersetzt 😉

Links:

http://klti.de/blog/2006/05/01/linux-kommunisten-nazi-kram

http://shelleytherepublican.com/2006/04/20/linux-a-european-threat-to-our-computers-by-tristan.aspx
http://shelleytherepublican.com/problems/the-definitive-review-of-ubuntu-linux-804-hardy-heron
http://www.linux-foundation.jp/uploads/seminar20080709/lfjp2008.pdf
http://www.shelleytherepublican.com/phpinfo.php